Interessante Infos, resultierend aus Erfahrungswerten und Selbsttestergebnissen vorwiegend zu den Themen: Schönheit -Gesundheit - Vitalität

Herbstdepression, Krankheit oder Energiemangel?

Alle Jahre wieder:

erster Schnellfall auf dem Säntis

Der Sommerurlaub ist vorbei, ich kehre in den berufliche Alltag zurück, alles läuft wieder normal, denke ich! Doch was ist das – der nächtliche Schlaf reicht nicht mehr aus, Morgens wenn der Wecker schellt ist es noch dunkel, ich könnte einfach liegen bleiben und weiter vor mich hin dösen, beim Lüften kommt mir ein Hauch nasskalter Nebel entgegen, ich hasse es, der Tag läuft nicht so richtig rund – alles was ich angehe ist mehr oder weniger erzwungen – und wenn ich abends von der Arbeit komme sind die, tagsüber noch leicht wärmenden Sonnenstrahlen, hinter den Nachbarhäusern verschwunden. Es wird schon wieder feucht und kalt! Die Fenster halte ich geschlossen damit es in den Räumen warm bleibt, doch das drückt ganz nett auf das Gemüt!

Wintereinbruch in Arbon

Zu allem Überfluss stellt sich auch noch ein lästiges Kratzen im Hals – triefende Nase – immer schwerer werdende Schultern – ein! Meine Energie sinkt auf den Tiefpunkt, meine Gesicht strahlt nichts mehr aus, ich kann mich nicht mehr sehen und riechen, will mich einfach nur verkriechen –   die „Herbstdepression“ ist angekommen!

Nun mal ganz ehrlich, jeder spürt diese Symptome mehr oder weniger wenn der Sommer in den Herbst übergeht!

Ist die „Herbstdepression“ eine Krankheit?

mit dem Fahrrad zur Arbeit nach St. Gallen, ungemütlich, ätzend, energieraubend

Nein, den es handelt sich hier um eine Phase die im Herbst beginnt und im Frühjahr wieder weg ist.

Eine „echte Depression“ geht auch immer mit Schlafstörungen und Appetitlosigkeit einher.

Auslöser: die Lichtverhältnisse draussen ändern sich wir bekommen nicht mehr genügend Tageslicht ab. In den Hellphasen produziert der Körper Seratonin, das Glückshormon, in den Dunkelphasen wird Melatonin produziert, so bekommen wir in den dunkleren Monaten zu wenig Glückshormone ab was zu einer körperlichen Verstimmung ja „Depression“ führen kann. Hiervon können auch Menschen ohne depressive Neigung betroffen sein.

Herbst, Winter Depression:

Herbstdepression – hoffentlich sieht mich niemand!

Symptome:

  • sozialer Rückzug,
  • eine gedrückte Stimmung,
  • Antriebslosigkeit,
  • vermehrtes Schlafbedürfnis,
  • vermehrtes Verlangen nach Süssem und Kohlenhydraten
  • anfälliger auf bakterielle und viruelle Infektionen

Hilfsmittel:

  • tägliche Spaziergänge etwa 30 – 60 Minuten um den Stoffwechsel anzukurbeln,
  • Lichtduschen mit Tageslichtvollspektrumlampen von 2500 Lux (Solarium nützt nichts da das Licht auf die Augennetzhaut treffen muss),
  • farbige und helle Wohnungsdekoration (Farbe sind Streicheleinheiten für die Seele)
  • aufhellende Raumdüfte ryhtmische Musik
  • nicht zu viel und zu schwer essen – besonders auf Mineralien, Vitamine, Litium und Omega 3 Zufuhr achten
  • eigene Gute Laune Strategien entwickeln

Ich versuche jeden Abend, bei jedem Wetter, meinen Mann für unseren gewohnten 35 Min. Rundgang, zu schnappen, dann schmeckt das aus Herbstgemüse frisch zubereitete Abendessen besser und wird schneller verstoffwechselt.

Die Wohnung dekoriere ich nach Lust und Laune um und an meinen arbeitsfreien-, für den Blog schreibenden Tagen brennt die Tageslichtvollspektrumlampe in meinem kleinen Büro!

Das Antidepressiva „Omega 3“ hole ich mir aus dem täglich in meinem Smoothie eingearbeiteten Chiasamen und gleichzeitig gibt mir dieser eine satte Mineralien und Vitaminzufuhr zum Schutz vor Erkältungskrankheiten und Steigerung meiner Leistungsfähigkeit. ( Sonderseiten Chaisen und Smoothies)

Ein Riegel glücklich machende dunkle Schokolade geniesse ich täglich bei einer Tasse Espresso.

So komme ich jedes Jahr gut durch den Herbst, hab im Winter Lust und Energie um Wintersport zu betreiben und komme gesund und vital im Frühjahr an.

Campingstart im März fit und gesund