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Jordanien – Familie – Weltkulturerbe „Petra“ – Totes Meer und die besten Dead Sea Produkte

Jordanien – Familie –  Weltkulturerbe „Petra“ – Totes Meer und die besten Dead Sea Produkte

Wie aus dem Märchen „1001 Nacht“ Nach dem Hochzeitsfest meines Sohnes und seiner arabische Prinzessin, erreichte uns bald die frohe Botschaft, dass wir im Oktober Grosseltern werden. Das heißt für uns: Aladin pack den fliegenden Teppich aus, die Geiers sind startklar.

2017 ist schon ein verrücktes Jahr für mich:

Im Frühling gehts ab zum Radtraining für Fitness und Fan nach Frankreich, dort entsteht nach wunderschönen Radtouren und beim anschliessenden Relaxen am Pool die Idee, meine Weisheiten zu puplizieren.

Wenig später erfahren mein Mann und ich, dass unser Sohn Vater wird und zu guter letzt  läuft das Studium und die Praktika unserer Tochter einfach genial.

unser kleiner Sonnenschein

Unser Sprössling wohnt ja nicht so um die Ecke, er lebt mit seiner Familie in Kuwait, das Baby kommt also leider fernab Europas am 25. Oktober zur Welt. Alles wunderbar fotografisch dokumentiert – doch für uns nicht genug – so entschliessen wir uns last Minute, für ein paar Tage, nach Kuwait zu fliegen um das Glück selbst in den Händen zu halten.

 

Den schon vorher geplanten Besuch über die Weihnachtsfeiertage lassen wir uns trotzdem nicht nehmen. Nachdem unsere Tochter die freien Tage gerne zum Lernen  nutzt und die verbleibende Zeit mit ihrem Freund verbringen möchte, steht für uns fest: Wir fliegen über die Feiertage zur neugegründeten Familie nach Jordanien.

Die Feiertage verbringen wir also mit unserem Sonnenschein, der kleinen Sophia und der restlichen Anwesenden.

Die Stunden in denen  die Kleine schläft  nutzen wir um uns von unsere Sohn durch Amman, die Hauptstadt Jordaniens, navigieren zu lassen. Wir machen eine Einkaufstour durch den Markt, stöbern etwas in den Toun Toun Geschäften  und erobert ein paar Seitenstrassen.

 

Theater in Amman

 

Für ein paar Tage kehren wir dann auch Amman den Rücken um mit einem Mietauto die Strassen unsicher zu machen und sehenswerte Ausflugsziele zu bereisen – die Geiers on the Road.

Sonderseite: Die beste Reisezeit und was brauche ich für die Reise nach Jordanien und um auf eigene Faust Ausflüge zu machen

 

Unsere erste Fahrt geht nach „Wadi Musa„. Diese Stadt liegt direkt über unserem Ziel „der Ruinenstätte Petra“, eines der sieben neuen Weltwunder und schon seit 1985 Unesco Weltkulturerbe.  Wir fahren bewusst die längere Strecke, um einen besseren Eindruck von der jordanischen Landschaft zu bekommen.
Sobald wir die Stadt hinter uns lassen gehört uns die breiten Strassen zum Toten Meer fast alleine. Vermehrt sehen wir jetzt Beduinen die am Strassenrand sitzend erntefrisches Gemüse und Obst  zum Verkauf anbieten. Auch sind immer wieder Reiter auf Kamelen und Eseln unterwegs, es scheint als öffne sich eine Pforte zu eine andere Welt abseits des  Städtebusiness.

Entlang des Toten Meeres  erstrecken sich die eindrücklichen orangefarbenen Steindünen die wie Berge aus dem Boden wachsen. Das Tote Meer liegt jetzt schon 400 Meter unter dem Meeresspiegel und nimmt jährlich um einen Meter ab, da nicht genügend Süsswasser zufliesst. Es ist zwar wunderschön die bizarren Ränder anzuschauen und zu fotografieren doch ist es erschreckend, das unsere Nachkommen dieses Naturwunder vielleicht nicht mehr sehen können.

Die Temperaturen betragen 15-20 Grad so beschliessen wir keinen Badestopp einzulegen, zumal wir bei der Hochzeit meines Sohnes im Oktober 2016 schon das Vergnügen hatten uns mit „Mud“ wie der extrem mineralienreiche Schlamm aus dem Toten Meer genannt wird, einzureiben und im Toten Meer sitzend Zeitung zu lesen, ohne unterzugehen.

Sonderseite: „Totes Meer“ – „Dead Sea“

Wüstenlandschaft

Kaum lassen wir dann das Tote Meer hinter uns gehts richtig hinein in die bergige, zerklüftete Wüstenlandschaft. Die Strassen sind ausgezeichnet, und fast leer, der Wagen schnurrt anstandslos über die geteerten Linien quer durch die Wüste. Meine Augen bekommen kaum genug von dem orangenen Gestein, dass sich von allen Seiten immer wieder vor den weiten Horizont schiebt. Kurz vor der Dämmerung erreichen wir unser Ziel „Wadi Musa“. Zur Einstimmung auf unsere am nächsten Tag folgende Tour durch die Ruinenstätten von „Petra“ wählen wir ein einfaches, im Beduinenstyle gehaltenes Hotel.

Wadi Musa über der Wüstenstadt Petra gelegen

Sonderseite: Weltkulturerbe „Petra“

Am darauffolgenden Morgen brechen wir dann schliesslich, nach einem reichhaltigen Frühstück auf, um die Wüstenstadt zu erobern.

Pferde, Esel und auch Kamele stehen den Touristen für eine bequeme Begehung zur Verfügung. Wir fühlen uns sportlich genug um den Fussmarsch bis zum entferntesten Punkt, dem „Kloster Al Deir“, in Angriff zu nehmen. Nach etwa zwei Stunden Spaziergang über steinige, sandige und hügelige Pfade sind nur noch rund 800 Stufen zu erklimmen. Durstig doch völlig zeitlos aufgrund der wundervollen Eindrücke von Landschaft und Atmosphäre stehen wir nach einer weiteren Stunde vor der Fassade des imposante Bauwerk „Klosters Al Deir“. Hier endet die Wüstenstrasse durch das Weltkulturerbe.

800 Stufen zum Kloster Ad Deir

Nach einer kleinen Stärkung treten wir auch wieder den Rückweg an. Ein weiteres Mal geniessen wir das absolut einzigartige Panorama der Wüstenbergwelt. Nach weiteren zwei Stunden Fussmarsch beschliessen wir die letzten Kilometer noch zwischen den Höckern eines Kameles zu absolvieren um den Blick nochmals über die eigenwilligen Felsbehausungen schweifen zu lassen. Alles in allem ist es ein bezauberndes Erlebnis für Körper, Geist und Seele.

Kamelritt durch Petra

Zurück in unserem Fahrzeug, vor Augen noch das Farbspiel der Steine und des Sandes, in der Nase der Geruch von Kamelen, Eseln und Beduinen, im Kopf die wundervollen Eindrücke, starten wir unsere Weiterfahrt mit dem Ziel Ma’in.
Ma’in“ ist eine  Oase im Muijb Nature Reserve, welche sich traumhaft in das Gebirge an der Ostküste des Toten Meer bettet. Bekannt ist diese Oase durch ihre heissen Wasserfällen, den Hot Springs die wir unbedingt sehen und spüren wollten.

Sonderseite: Ma’in, die heissen Wasserfälle –  Hot Springs und das Hotel Ma’in Hot Springs Resort & Spa

Sonnenuntergang über dem Dead Sea

Nach der Fahrt über neu angelegten Strassen durch das Wüstengebiet verabschiedet sich das Tote Meer mit einem faszinierenden Sonnenuntergang bevor wir in die Oase einbiegen, wo schon ein Zimmer im Hotel Ma’in Hot Springs auf uns wartet.  Nach einem wohltuendem Bad mit Badesalz vom Toten Meer, einem arabischen Abendbuffet und einem traumhaften Abendspaziergang um die Hotelanlage, fallen wir glücklich und putzmüde ins Bett.
Am nächsten Morgen erwachen wir mit sanfter Musik um zu den öffentlichen Wasserfällen zu pilgern, die von 6 bis 9 Uhr für Hotelgäste reserviert sind. So schlüpfen wir noch in Trance in unsere Bademäntel um nach einem 10 minütigen Fussmarsch durch den grünen Hotelpark, direkt vor dem massivsten Wasserfall zu stehen. Das heisse Wasser prescht mit voller Wucht vom Berg herab und staut sich an den Steinen in den zum Baden angelegten Becken. Es döst in den Ohren, der heisse Wasserdampf nebelt uns ein, wir legen uns in ein Becken und lassen das Wasser auf uns herunterdonnern, ein Gefühl von Freiheit – Natur – Wildnis – macht sich in uns breit, unbeschreiblich schön und das bei Badewannentemperatur!

unter dem heissen Wasserfall hindurch

Müde zurück in unserem Zimmer lassen wir uns von den durchs Fenster dringenden Sonnenstrahlen streicheln um uns noch etwas auszuruhen. Danach sind wir bereit zum Verzehr der herzlichen, frischen, arabischen Köstlichkeiten vom Frühstücksbuffet. Nach einem erneuten relaxten Spaziergang vorbei an den Wasserfällen treten wir wehmütig unsere Rückfahrt an.

Der eineinhalb stündigen Heimweg nach Amman ist gespickt mit Geschäften in denen man Dead Sea Produkte einkaufen kann. Auf der Fahrt gehe ich nochmal alle Sachen durch die ich brauche, da unser präferierter Laden Black Iris Handicrafts etwa 12 Kilometer vor Amman liegt und somit fast am Ende unserer Fahrt.

Durch diesen Shop schlendert sogar mein Mann gerne, da er als Handwerker die hohe Wertigkeit der angebotenen Einrichtungsgegenstände sehr schätzt. Er kann sich gar nicht sattsehen an diesen wundervollen Handarbeiten. Ich bekomme im Black Iris Handicrafts meine Lieblingsmarke unter den Dead Sea Produkten: Dolmen.

Für mich ein Export-Muss sind der Body Scrub, Face Scrub und Mud Packungen fürs Gesicht. Nach dem Scrub ist die Haut seidenweich und durch das enthaltene Öl wunderbar samtig. Die Mud Packungen sind super zu händeln und das Gesicht ist nach der Anwendung wieder frisch, vital und ausdrucksstark, absolut herrliches Gefühl. Auch die weiteren Produkte finde ich sensationell, bin selber immer noch am testen weiterer, auch neuer Produkte von Dolmen und meine Souveniers für die Daheimgebliebenen bestehen nur aus Dolmen Produkten.

Sonderseite: „Dolmen“ Totes Meer Produkte wie Body Scrub and Mud

Jetzt gehts endgültig zurück nach Amman. Spätestens als nach dem Anruf meines Sohnes klar ist, dass die eingeladenen Gäste am Silvesterabend ein von mir zubereitetes Lammgulasch erwarten, neigt sich unser dreitägiger Ausflug dem Ende zu. Ich als Halbungarin habe Paprika im Blut und koche deshalb auch gerne und exzellent ungarisch, da schwärmt mein Sohn wohl vor den Freunden und Verwandten von Mamas Kochkünsten.

Das jordanische Lammfleisch frisch von einem lokalen Metzger – ein Traum – zaubert Mutti – und wie! Nach Mansaf, einer jordanischen Lammspezialität (für Mitteleuropäer eher gewöhnungsbedürftig), das neue Leibgericht der Gäste.

 

Weg nach Ajloun

Den letzten Ausflug den wir angehen führt in den Norden von Jordanien mit dem Ziel Ajloun. Die Stadt ist bekannt für ihre beeindruckende Festung aus der Römerzeit – Ajloun Castle. Die ganze Rundfahrt von Amman über Al Salt nach Ajloun und zurück über Jerash zerschmilzt bei mir im Kopf zu wundervollen Film. Der Weg führt über die gen Norden immer fruchtbarer werdenden und mehr und mehr besiedelten, hügeligen Landschaften, wunderschönen Farmen, erbaut mit den berühmten beigefarbenen jordanischen Steinen, und verbinden so die vielen Dörfer zu kleinen Städten. Landwirtschaftlich wie erwähnt ein Traum, Olivenbäume soweit das Auge reicht und die Täler sind gespickt mit Palm- und Gemüseplantagen.

Palmenanbau

Angebaut wird in Jordaniens Norden ein sehr breites Spektrum von Äpfel-, Birnenbäumen und Kartoffeln bis hin zu Bananen, Zitronen über Avocados die im Klima der Täler um das Tote Meer sehr gut gedeihen.

 

Nach dieser lebendigen Fahrt kommen wir zur Festung Ajloun, wo wir wundervolle

Aussicht nach Israel bis Jerusalem

Aussichten in alle Richtungen geniessen. So sehen wir über den Jordan nach Israel, anscheinend bis Jerusalem. Untypisch für unsere Erfahrungen im Mittleren Osten sind die sehr gut beschilderten Wanderwege die sich um die Festung schlingen. Diese können wir, aufgrund der schon etwas fortgeschrittenen Zeit nicht mehr in Angriff nehmen. Unser kleiner Rundganges endet mit einem sehr schmackhaften regionalen Menü in einem kleinen Bio gehaltenen Restaurant am Fusse der Festung.

Abermals gesättigt starten wir unsere Heimfahrt in die Dämmerung, der noch ein wunderschönes Abendrot voraus geht.

Eines steht fest, der Norden lohnt sich um fit und aktiv zu bleiben, da auch Hotels bzw. Chalets mit Wandertouren und -wegen aufwarten.

Mit gigantisch vielen wunderschönen Impressionen packen wir am Folgetag unsere Koffer. Herausfordernd ist das Schliessen derselben, denn es gab so viel Neues mitzunehmen und vor allem die Dolmen Produkte fallen doppelt ins Gewicht.

Doch schlussendlich ist alles gepackt, gut verteilt auf alle Gepäckstücke, die nun, wie wir selbst auch, zur Heimreise bereitstehen. Wie immer ist die Zeit viel zu schnell vergangen, doch gut, müssen wir uns am Schluss immer beeilen, so geht das Verabschieden schnell, kaum drüber nachgedacht sitzen wir auch schon im Flieger gen Heimat.

Mit all den Impressionen im Geist kommt mir die Heimreise sehr kurz vor und ehe ich mich versehe stehen wir Zuhause –  Koffer sind verräumt –  Arbeit wieder aufgenommen, doch eine Frage quält: wann gibts ein Wiedersehen, wir haben noch nicht genug!
Gut das all die Fotos und kurzen Videos von unserer kleine Sophia über das Heimweh hinweghelfen.

Mudpackung von Dolmen Dead Sea Produkte

Häufiger als vorher setze ich nun eine Mudmaske auf um mir die wundervolle Zeit in Jordanien, mit meinen Liebsten, wie einen Film vor meinen Augen abzuspielen. In dieser viertel Stunde erlebe ich nochmals die fantastischen Kulissen, gepaart mit dem Lachen meiner Enkeltochter – genial. Meine Produkte von der Fa. Dolmen werde ich nicht per Internet bestellen, den Jordanien ist immer eine Reise wert!



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